Buritara-Wintercamp in Thailand

Wer schreibt hier?

Die eigenen Eltern wollen ja immer alles wissen. „Kind, erzähl doch mal. Wer ist da alles bei Euch im Buritara in Thailand? Sind das normale Leute und seid ihr sicher?“ Gerne berichten wir dann unseren Eltern und Freunden von der Gemeinschaft hier im Wintercamp und anderen Bekanntschaften, die wir auf Reisen schließen.

Um genau die Bekanntschaften unserer Reise vorzustellen, gibt es eine neue Blogreihe mit Gastartikeln

Den Anfang machen Ariane und Alex. Die beiden sind im Netz als „Tropical Freaks“ unterwegs. Alex schreibt in diesem Artikel über das Wintercamp im Buritara in  Thailand. Unserer Meinung nach ein perfektes Thema für den Start dieser neuer Blogreihe. (Stefan)

Die Familie als feste Einheit

Seit dem 22.08.2017 sind wir, die Tropical-Freaks, nun auf Reisen. Seit dieser Zeit sind wir als Familie eine feste Einheit und unzertrennlich. Unsere Erfahrungen in Borneo an einem einsamen Strand, fast ohne Kontakt zu anderen Menschen, haben uns als Familie zusammengeschweißt. Wir konnten uns als Familie neu definieren und uns völlig neu kennen lernen. Erschreckend zu erkennen, was man über seine eigene Familie nicht weißOhne überflüssigen Konsum, völlig auf uns alleine gestellt, haben wir viele Abenteuer zusammen erlebt. Doch jede Zeit, so schön sie auch war, muss einmal enden. Der Wunsch nach neuen Abenteuern und Erfahrungen, vor allem jedoch: der Kontakt zu anderen Kindern hat uns zur Weiterreise bewegt.

Wintercamp im Buritara auf Koh Phangan

Bereits Mitte letzten Jahres erfuhren wir, dass die Familie Horlacher ein weiteres Mal ein Wintercamp im Buritara – Resort, Koh Phangan, Thailand, organisiert. Dieses spezielle Wintercamp ist vorrangig für deutschsprachige Familien, welche sich auf Langzeit- , Dauerreise befinden. Familien auf Weltreise. Viele von diesen Familien reisen mit kleinen Kindern, ernähren sich vegan oder vegetarisch und teilen zu großen Teilen unsere Überzeugungen | unseren Mindset. 

Uns war sofort klar:

Da müssen wir unbedingt hin. Wir selber sind stets auf der Suche nach Kontakten zu anderen Menschen, speziell Menschen welche einen ähnlichen Lebensstil leben. Ein ganzes Lager mit über 40 Familien, welche sich zum überwiegenden Teil aus den selben Gründen wie wir auf Reisen befinden, schien unbeschreiblich verlockend zu sein, sich unter diesen zu bewegen und ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Endlich angekommen

Angekommen im Buritara wurden wir herzlich von allen empfangen. „Ahh, die Tropical- Freaks sind endlich da“, rief Katrin Leichsenring (Familie auf Weltreise) uns von ihrem Motorroller zu. (Mit viel zu hoher Geschwindigkeit, by the way.) Da am selben Abend unsere Tochter Valentina Geburtstag hatte, konnten wir bei leckerem veganen Kuchen schnell das Eis brechen und waren sofort Teil der tollen Gemeinschaft.

Was sind das eigentlich für Menschen hier?

Ein Haufen Familien, die aus dem „normalen“ Leben in Deutschland ausgestiegen sind und seitdem fröhlich um die Welt reisen und nur das machen, was sie glücklich macht… können ja nur Spinner sein. Ja, vielleicht. Vielleicht kommen wir deswegen so gut mit ihnen klar. Denn genau genommen, sind wir ja genau solche Spinner. Eine Familie, die für sich erkannt hat, dass das Leben auf Reise und ohne lähmende Besitztümer durchaus ihren Reiz hat. –verrückt. Nun erwartet man eine Gruppe von Durchschnitts-Versagern die nicht Gesellschaftskompatibel sind. Doch weit gefehlt.

Wir treffen auf die unterschiedlichsten Leute mit super interessanten Vergangenheiten und ebenso interessanten Zukunftsplänen und Visionen aus verschiedensten Gesellschaftsschichten. Was mich besonders gewundert hat: Es sind viele Akademiker mit gut bezahlten Jobs unter ihnen. Fest im Sattel mit Haus, Job und gesellschaftlichen Ansehen. Doch eine Sache fehlt ihnen dennoch: Zeit mit der Familie und die Freude an ihrer Arbeit.

Also schmeißen sie ihr altes Leben einfach in den Müll und starten in eine ungewisse Zukunft. Dies darf man gerne als mutigen Schritt bezeichnen. Ihr geregeltes Leben mit all den Strukturen, eingetauscht in ein Leben voller Überraschungen, Abenteuern, frei verfügbarer Zeit mit der Familie aber auch Unsicherheiten.

Wie verdienen die alle ihr Geld?

Dies ist eine der häufigsten Fragen, die einem Reisenden immer wieder gestellt werden. Die Flucht aus dem Hamsterrad in der Heimat mag für viele ein mutiger Schritt sein. Vor allem dann, wenn man ohne geregeltes Einkommen in die Welt reist und außer Hoffnung und einer Vision, auf nichts Fundamentales zurückgreifen kann.
Bei vielen Familien mit denen wir im Buritara gesprochen haben ist es so, dass sie über eine gewisse Summe Geld verfügen und mit dieser zwischen 6 und 36 Monate über die Runden kommen können, ohne wieder Arbeiten gehen zu müssen. Und in dieser Zeit muss eine ortsunabhängige Arbeit gefunden werden, die einem das schöne Reiseleben finanziert. Die allermeisten Familien konzentrieren sich auf ein Onlinebusiness, weil dieses von jedem Ort der Welt, über das Internet, betrieben werden kann. Der typische Digitale-Nomade.

Auch wir Tropical-Freaks finanzieren unsere Reise aus einem Onlinebusiness. Ich, Alex, habe ein automatisieretes Forex-Handelssystem welches regelmäßig und passiv Geld generiert. Zusätzlich betreibe ich einen Signaldienst für manuelle Trader. Und wir haben einen YouTube-Kanal der zwar selber kein Geld bringt, aber durchaus als Hilfsmittel dient, seine Kunden zu finden. Zusätzlich schreiben wir Ebooks und betreiben eine Internetseite. Andere Familien nutzen das Internet um Fitness-Kurse anzubieten wie Katrin Leichsenring „Katrin-Fit.de“ oder Stefan`s erfolgreichen Podcast (Familie auf Weltreise Podcast). Wieder andere  sind Online-Coach für Onlinebusiness-Neulinge. Man trifft hier im Buritara auf alle möglichen Experten. Facebook Ads Experten, eine (die) Bitcoinfamilie die all ihr Geld in Bitcoins gesteckt hat und sich mit ihren Gewinnen ein sehr schönes Leben machen. Sogar Online-Hebammen-Kurse, Online-Geburtsvorbereitungskurse werden angeboten. Ich bin nicht schlecht am staunen gewesen. Jeder versucht seine Fähigkeiten in einem Onlinebusiness zu verschmelzen um sich seinen Traum vom freien und ortsunabhängigen Leben zu finanzieren. 

Das witzige daran ist: Kaum jemand hatte zuvor eine Ahnung wie man das Internet zum Geld verdienen nutzen konnte. Nicht wenige haben von der Technik als solches überhaupt keine Ahnung gehabt. Diese Tatsache zeigt eindrucksvoll, dass es immer einen Weg gibt, wenn man denn nur will.

Was ist der Sinn dieses Treffens?

Im Grunde ist es der Wunsch nicht alleine da zu stehen vor der durchaus beängstigen und ungewissen Zukunft. Ein Lager voll mit Gleichgesinnten, mit der selben Ausgangslage, ist eine verlockende und einladende Vorstellung. Der Austausch mit so vielen Familien ist für alle so ungemein wertsteigernd. Erfahrungen der Familien, die bereits länger auf Reise sind, ebenso mit den Leuten die gerade erst auf Reise gestartet sind. Jeder bringt wertvolle Information mit rein. Alle teilen ihr Wissen in sogenannten Beach-Talks, welche jeden morgen statt finden, mit der atemberaubenden Kulisse die das Buritara auf Koh Phangan zu bieten hat.

Gemeinsame Rollertouren zu traumhaften Stränden gehören zu unseren regelmäßigen Ritualen, ebenso wie häufige Lagerfeuer zu späterer Stunde. Die Kinder spielen den ganzen Tag miteinander und dürfen ab und zu an kostenlosem Unterricht teilnehmen. Denn auch eine Lehrerin gehört zu den Reisenden, welche einen Online-Unterricht aufbaut. Die Kinder dürfen teilnehmen, müssen aber nicht. Doch kaum ein Kind will nicht dabei sein. Ob am Pool, am Strand oder im Restaurant, welches von uns als Gemeinschaftsraum zweckentfremdet wird – überall kommt es zu tollen Gesprächen und es entwickeln sich Freundschaften. Gemeinsame Projekte werden geboren, entscheidende Impulse werden gegeben und völlig neue Geschäftsideen entstehen. Einige planen sogar einen Teil ihrer Reise gemeinsam fortzusetzen und es kommt überall zu positiven Synergien.

Ich muss zugeben, ich war vorher etwas skeptisch. Ariane, meine Frau, war voller Begeisterung und hat mich überzeugt. Ich hatte die Befürchtung, dass es ein Gruppe von realitätsfremden Aussteiger-Hippies ist. Nie im Leben hätte ich mir träumen lassen, dass ich mich mit vielen dieser Menschen dort über Währungshandel unterhalten kann, mit dem einige sogar ebenso ihr Geld verdienen wie ich. Es sind ganz normale Menschen. Ok, einige etwas esoterischer als ich es gewohnt bin, aber durchaus liebenswert. Für uns war der Besuch ein voller Erfolg.

Wir haben nicht nur tolle neue Freundschaften geschlossen, wertvolle Erfahrungswerte erhalten. Wir haben außerdem Impulse erhalten, die unser eigenes Business ausschlaggebend beeinflussen. Wertvolles Wissen wurde in sämtlichen Gesprächen und Kursen vermittelt und geteilt. Jeder war auf seinem Gebiet ein Experte und fand ein gespanntes Publikum. Noch nie haben wir soviele Informationen aufgesaugt wie in dieser Zeit. Natürlich kostenlos. Auch wenn ich in meinem alten Leben jeder Menschenansammlung aus dem Weg gegangen bin, muss ich zugeben, dass mich diese harmonische Gemeinschaft hier im Buritara Resort auf Koh Phangan doch sehr beeindruckt hat.

Sollte es nächstes Jahr wieder ein Treffen geben, wir wären auf jeden Fall dabei.

Wie geht das mit dem Reisen?

 

Woher kommt das Geld?

Was ist mit der Schule?

 

Wir sagen es Dir! Trag Dich jetzt ein.


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