Kambodscha – Ein Sampeah als Begrüßung

Nach unserem verkürzten Aufenthalt auf Bali, zog es uns zurück nach Südostasien. Zwar freuen wir uns auf jedes Abenteuer, jedoch war diese Reise ganz besonders für uns, denn unsere drei Kinder werden nicht nur Mama und Papa, sondern auch Tante und Onkel am Start haben. Also ging es voller Vorfreude über Malaysia nach Kambodscha, einem Nachbarland Thailands, in dessen Hauptstadt Phnom Penh.

 

Zwei Tage Aufenthalt hatten wir meinem Bruder, Phillip, und seiner mittlerweile angetrauten Frau, Mareike, voraus. Zwei Tage, in denen wir schon einmal die Gegend erkundigten und Katrin sich von den Mitarbeitern eines nahegelegenen Shops die wichtigsten Worte und Sätze vom Englischen ins Kambodschanische übersetzen ließ. Wir wollten schließlich einen guten Eindruck bei den Khmern (den Einwohnern Kambodschas) hinterlassen. Wenn ihr euch nicht nur sprachlich in Kambodscha integrieren wollt, dann empfehle ich euch unbedingt den „Sampeah“, die Begrüßungsform der Khmer anzueignen und bei Gelegenheit auch anzuwenden. Es zeugt nicht nur von Freundlichkeit, sondern auch Respekt gegenüber dem Volk und wird euch sicherlich, von den von Natur aus sehr freundlichen Menschen dort gedankt werden.

Bei der Begrüßung gibt es fünf kleine aber feine Unterschiede, die ihr beachten solltet. Zu allererst werden die Hände vor dem Körper aneinander gelegt, dann kommt es darauf an, mit wem ihr es zu tun habt. Begrüßt ihr „Gleichgesinnte“, haltet ihr eure Hände auf Brusthöhe. Je höher der „Rang“ eures Gegenübers, umso höher haltet ihr eure Handflächen vor eurem Körper. Die Stufen sind: Brust, Kinn, Nase, Augenbrauen und als höchste Stufe die Stirn, dabei neigt ihr euren Kopf auch jeweils etwas nach vorn. Hier könnt ihr euch das Ganze auch noch einmal auf Bildern anschauen.

Eine Busfahrt, die ist lustig- und vor allem freundlich

Unser Haupttransportmittel in Kambodscha war der Bus. Für die Verhältnisse dort, waren sie außerordentlich bequem und echt günstig. Um vom Flughafen zu unserer ersten Unterkunft zu gelangen, haben wir auch den Bus als Mittel der Wahl gehabt. Die Fahrt sollte für uns alle 1$ kosten. Leider hatten wir „nur“ 10$ bei uns, was für kambodschanische Verhältnisse eine Menge ist und leider niemand im Bus wechseln konnte. So übernahm kurzerhand eine weitere Mitreisende Dame die Kosten für unsere Fahrt, einfach so. Es ist jedes Mal aufs Neue ein schönes Gefühl überall auf der Welt Freundlichkeit entgegen gebracht zu bekommen.

Die Khmer nehmen übrigens viel lieber $ als Zahlungsmittel als ihre eigene Währung, den Riel. Ein ähnlich tolles Erlebnis hatten wir, nach unserem Besuch auf einem Spielplatz. Der Spielplatz an sich zeigte leider auf, dass Asien ein ernstes Problem mit der Umwelt hat. Er war vermüllt. Unsere Kinder haben zusammen mit Einheimischen Kindern quasi im Müll gespielt. Plastiktüten, alte Kleidung, Müllsäcke einfach achtlos hingeschmissen. So war es gar nicht schlecht, dass uns der Hunger in ein Restaurant trieb. Die Küche dort war leider noch kalt aber wir durften uns trotzdem solange in dem Räumlichkeiten aufhalten, denn es gab dort einen kleinen Indoorspielplatz, den die Kids gleich in Beschlag nehmen wollten. Später bekamen wir noch leckeren Reis mit frischem Gemüse GESCHENKT! Der Besitzer hatte ein wenig ein schlechtes Gewissen, da er uns nicht mehr anbieten konnte, dass er kein Geld für unsere Mahlzeiten haben wollte.

Auf unserem Youtube Kanal bekommst du alle Eindrücke unserer Reise

Familientreffen in Kambodscha

Endlich war es soweit. Wir konnten Phillip und Mareike vom Flughafen abholen und in unsere Arme schließen. Damals den Entschluss zu fassen und auf Weltreise zu gehen, war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Aber auch, wenn das Reisen toll und aufregend ist, so vermissen wir immer ein Stück weit unsere Familie. Umso mehr konnten wir uns nun freuen, dass Phillip und Mareike uns nach Kambodscha gefolgt sind.

Wir haben die beiden teilweise eingeladen, nicht nur, weil wir sie vermissen, sondern weil sie sich um all unsere Belange in Deutschland kümmern und alles für uns regeln. Sei es das Öffnen und Bearbeiten unserer Post oder Hausmeister für unser vermietetes Haus spielen. Wir können uns immer zu 100% auf die beiden verlassen und sicher sein, dass sie alles in unserem Interesse für uns regeln. Deshalb ist die Einladung für uns das Mindeste gewesen. Doch nicht nur Ihr Besuch war ein absolutes Highlight für uns. Wir kannten Mareike vorher noch nicht persönlich, was diesen Tag und die nächsten vier Wochen noch um einiges aufregender machte.

Geburtstag für alle in Kambodscha

Und natürlich kamen die Beiden nicht mit leeren Händen aus Deutschland zu uns. Sonst hätten wir sie direkt wieder Heim geschickt (kleiner Spaß, natürlich nicht)! Es gab tolle Geschenke für die Kinder und „neue“ Klamotten für alle. Sie haben eine feine Auswahl an Kleidung für uns mitgebracht, die wir in Deutschland vorerst zurückgelassen haben. Auf unseren Reisen versuchen wir so wenig wie möglich neu zu kaufen, erst wenn irgendwas kaputt oder dringend neu benötigt wird, denn Platz in den Koffern ist rar und unnötiger Ballast.

Außerdem gab es noch neues Spielzeug für uns Erwachsene. Katrins neues Smartphone und ein Wasserfilter sollten uns fortan begleiten. Doch das absolute mega Highlight für mich war die neue Drohne!!! Sie hat mich total geflashed. Unsere Bilder und Videos konnten nun in einer genialen HD Qualität aufgenommen werden, sogar so gut, dass sich auch Katrin dafür begeistern konnte- Zum Glück.

Einzig der Wasserfilter enttäuschte uns vorerst. Das gefilterte Wasser schmeckte nur mäßig gut, um es vorsichtig auszudrücken und Enttäuschung machte sich breit. Zumindest so lange, bis wir herausgefunden haben, dass er lediglich falsch zusammengebaut war. Der Fehler war schnell behoben, dass Wasser köstlich und vor allem Katrin nun fast vollends zufrieden. In unserer Unterkunft, in Kep, fehlte leider eine eigene Küche, um uns selbst zu verpflegen.

Deshalb wechselten wir diese kurzerhand mit Sack und Pack und bekamen in der neuen Bleibe nicht nur eine Küche dazu, sondern auch noch einen großen Balkon. Die Küche wollte natürlich sofort getestet werden, also machten wir uns gleich auf den Weg zum Markt, wo wir Unmengen exotischer Früchte und Leckereien zur Auswahl hatten.

Teatime in Kampot

Wo wir schon bei Unmengen an Leckereien sind: Es ist uns mittlerweile zur Tradition geworden in jedem Land unsere sonntägliche Teatime einmal mit einheimischen Süßigkeiten abzuhalten. In Kambodscha freuten sich die Kinder besonders darauf, da auch Phillip und Mareike beim Testessen dabei waren. Die Drei nutzten also unsere Siesta aus, um den Tisch zu decken und alles vorzubereiten. Es ist so schön mit anzusehen, wie sie immer selbstständiger werden und doch werden sie viel zu schnell groß.

Eine abenteuerliche Fahrt

Nach unseren Aufenthalten in Phenom Penh, Kep und Kampot verschlug es uns auf die Insel Koh Rong. Um dort hinzugelangen mussten wir von Sihanoukville aus eine abenteuerliche Speedbootfahrt über uns ergehen lassen. Zum Glück hatte unser Kapitän eine angepriesene jahrelange Erfahrung. Wir brauchten uns um unsere Sicherheit also keine Gedanken zu machen. Auch nicht, als sich herausstellte, dass der Kapitän gerade einmal 16Jahre alt war oder ein Passagier versehentlich die Tür zur falschen Seite öffnete und diese somit abbrach.

Zu Juliens Leidwesen, hat er die Tür gegen seinen Oberschenkel bekommen aber eine nette Japanerin hat ihn mit einer Salbe verarztet um seine Schmerzen etwas zu lindern. Die sehr wackelige Überfahrt dauerte in etwa 40 Minuten und alle drei Kinder waren sehr tapfer und nicht seekrank, dennoch freuten wir uns alle, endlich wieder Land zu sehen.

Katrin hat sich vorab im Netz eine Unterkunft ausgesucht und diese auch von anderen Seiten her empfohlen bekommen. Um dort hinzugelangen fragten wir kurzerhand einen Fischer, der uns doch glatt auf seinem Boot zur Unterkunft schipperte und das auch noch gratis. Die Bungalows liegen direkt am Strand und haben keine Bootsanlegeplatz, da der Wasserstand einfach viel zu niedrig ist. Dennoch, die Menschen wissen sich in allen Lebenslagen zu helfen.

Mitten auf dem Wasser haben sie sich eine Art Floßanlegeplatz gebastelt. Wir stiegen also auf diesen Bretterhaufen und zogen uns an einem dicken Seil bis an den Strand. Somit hatten wir unsere Sporteinheit für den Tag auch gleich hinter uns und konnten vollends diesen wunderschönen Traumstrand genießen. Der Bungalow, den sich Katrin ausgesucht hatte, war leider nur noch für eine Nacht frei und lag mit 40$ auch weit über unserem Budget aber diese eine Nacht gönnten wir uns, bevor wir am nächsten Tag in einen günstigeren Bungalow in der Nähe umgezogen sind.

Dieser Strand war wirklich wie im wahr gewordenen Traum.

Der Sand karibisch weiß, wir hatten Sonne satt bei 35°C, nur ca. 20m bis zum Wasser vom Bungalow aus, Palmen, Hängematten und kristallklares Wasser. Alles schreite förmlich danach, dass wir hier ein neues Intro für unsere „YouTube“ Videos mit meiner super, neuen Drohne aufnehmen.

Die Sightseeing-Tour beginnt

Wir hatten eine tolle Zeit auf Koh Rong, auf der schönster Sandstrand und tiefer Dschungel nah beieinander liegen, doch nach einer wundervollen Woche ging es für uns zurück ans Festland, wieder nach Sihanoukville, wo erstmal eine Shoppingtour für Mareike und Phillip anstand, ehe wir wieder die Natur im nahegelegenen Nationalpark genossen und sogar unter einem Wasserfall baden konnten. Danach ging es für uns mit dem Nachtbus weiter nach Battambang.

In Battambang gibt es die sogenannten „Bat Caves“, also die Fledermaushöhlen zu sehen. Sehr viel zu sehen gibt es dort eigentlich nicht, denn es sind lediglich kleine Öffnungen in den Felsen. Doch diese ziehen die Touristen haufenweise an, denn bei Einbruch der Dunkelheit kommen die Fledermäuse in Massen aus dem Höhleneingang geflogen. Und mit Massen meine ich dieses Mal rund eine Million. Es dauert ganze 45min, bis alle Fledermäuse für die nächtliche Jagd die Höhle verlassen haben.

Die Verbrechen der Roten Khmer in Kambodscha

 

Neben den „Bat Caves“, gibt es dort, sowie an insgesamt etwa 300 Stätten in Kambodscha, die „Killing Caves“ oder auch „Killing Fields“ zu sehen. Diese Mahnmale hinterlassen einen kleinen Eindruck in die schreckliche Geschichte des Landes in den 1970iger Jahren. An diesen Orten wurden von 1975-1979 Schätzungen zu Folge mehr als 100.000 Menschen, darunter auch zahlreiche Kinder, auf brutalste Art und Weise getötet. Diese politisch motivierten Massenmorde wurden von den sogenannten Roten Khmer am eigenen Volk verübt.

Diese Orte sind absolut nichts für schwache Nerven und schon gar nicht für Kinder. Es ist einfach nur schrecklich, wenn man bedenkt, dass heute immer noch Knochen und Kleidung auf den Feldern aufgefunden werden. Die aufgebahrten Knochen und Schädel lassen einem den Atem stocken und den Hunger schnell vergehen. Im Jahre 1984 kam ein britischer Spielfilm heraus, der auf einer wahren Begebenheit beruht. „The Killing Fields“ – Schreiendes Land. Dieser, mit drei Oskars prämierte Film, greift die Geschichte eines U.S. amerikanischen Journalisten und seiner Freundschaft zu einem Kambodschaner während dieser Zeit auf.

Tut, tut, Bambuszug

 

Um wieder auf bessere Gedanken zu kommen, berichte ich euch jetzt vom absoluten Highlight der Kinder. Sie erleben so viel auf unseren Reisen aber fragen wir sie nach ihrem Highlight, kommt von allen Drei: Die Fahrt mit dem Bambuszug. Dabei ist es so eine einfache Sache. Die Khmer haben sich kleine „Züge“ zusammengebaut, um die alten, stillgelegten Bahnstrecken für sich als Transportmöglichkeit weiterzunutzen. Diese „Züge“ bestehen lediglich aus zwei Achsen, Holzbretter, Bambusmatten und für den extra Komfort, gibt es ein paar Sitzkissen.

 

Das Ganze wird von einem kleinen Motor angetrieben und schon ist die Tourikutsche fertig und kann zum Geld verdienen genutzt werden. Sehr lustig ist die Regelung des Verkehrs, denn es gibt für beide Fahrtrichtungen nur dieses eine Paar Schienen. Hier gilt: Wer mehr Passagiere befördert hat Vorfahrt. Es müssen dann alle absteigen und die „Züge“ werden mit wenigen Handgriffen auseinander gebaut und zur Seite gestellt. Kann die Fahrt weiter gehen, werden die Achsen (eine wiegt mit 40-50kg!) wieder auf den Schienen platziert, Platte drauf, jeder schnappt sich sein Sitzkissen wieder und weiter geht die Fahrt.

Unsere Fahrt haben wir wieder mit der neuen Drohne filmen lassen. Schaut euch die Tour gerne in unserem Video an. 

Letzter Tag in Battambang

Das wir ein wenig verrückt sind und wir sehr sportlich sind, ist mittlerweile schon bekannt. Deshalb lassen wir uns auch von 35°C nicht abhalten, um auf fast schrottreifen Fahrrädern eine Radtour mit der ganzen Familie machen. Unterwegs entdeckten wir eine Krokodilfarm, die wir uns näher anschauen wollten. Hier werden Krokodile für ihr Leder in riesigen Betonbecken gezüchtet mit stinkendem Wasser in den Becken.

Kein Grün, kein Nichts. Sie vegetieren den ganzen Tag in Massen vor sich hin, um dann als 20 Gürtel zu je 100$ zu enden. Ganz schön traurige Angelegenheit. Lange hielten wir uns nicht auf der Farm auf, wir wollten unseren letzten Tag noch genießen und das ging bei einer leckeren, frischen Kokosnuss für 0,75€, bei unserer nächsten Pause, sehr gut.

Angkor Wat- der Grund warum wir in Kambodscha sind

Von Battambang aus, ging es mit dem Nachtbus für uns alle zu unserer letzten und für mich wohl wichtigsten Station. Wir fuhren nach Siem Reap um von dort aus Angkor Wat, die beeindruckendste und größte Tempelanlage der Welt zu besuchen. Sie erstreckt sich über 400km²und wurde vor über 1000 Jahren erschaffen, um als Zentrum des Königreiches zu dienen. Der Besuch von Angkor Wat ist ein Muss für jeden Südostasien- Reisenden, so sollte er es auch für uns sein, gerade weil ich Geschichte so liebe. Der Haupttempel, welcher ebenfalls Angkor Wat heißt, ziert sowohl die Landesflaggen, als auch den Riel, die Währung Kambodschas und wurde in den 90igern zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Wer weniger geschichtsaffin ist, für den ist vielleicht interessant, dass die Tempel als Drehorte für „Indiana Jones“ und „Tomb Raider“ hergenommen wurden. Wer sich also wie Lara Croft fühlen möchte, stattet Angkor Wat unbedingt einen Besuch ab. Ihr könnt euch für die Erkundung einen Guide und Tuk Tuks mit Fahrer mieten, so werdet ihr bequem zu den einzelnen Tempeln gefahren und erfahrt alles Wissenswerte. Für die Kinder war der Ausflug leider zu lang und zu langweilig. Bei 38°C sind sie an ihr Limit gekommen, sodass Katrin mit den Dreien ein Tuk Tuk genommen hat und wir restlichen Erwachsenen sind mit dem Guide und dem anderen Tuk Tuk zu den einzelnen Tempeln ohne sie gefahren.

Ein Rolls Royce für Julien

Unsere Tage in Kambodscha, zusammen mit Mareike und Phillip, gingen langsam dem Ende zu, deshalb stand für uns noch typisches Touriprogramm, wie eine angenehme Fischmassage bei Dr. Fish, auf dem Plan. Wir machten einen Tagesausflug zum größten See des Landes, dem Tonle Sap. Er ist sogar der größte See Südostasiens. Das „Swimming Village“ und der „Swimming Forest“, sollten hier unsere Ausflugsziele sein. Leider empfanden wir diese als nicht so schön. Da hat uns der „Inle Lake“ in Myanmar um einiges mehr zugesagt.

In der Nähe unserer Unterkunft gab es ein Autohaus. Es war kein normales Autohaus, sondern eines mit Luxuswagen. Jetzt könnt ihr dreimal raten, wer sich an den Autos nicht satt sehen konnte. Unser Julien. Er hätte am liebsten dort übernachtet. Bevor wir wieder abreisten, haben wir also gefragt, ob es möglich ist, einmal in einem der Wagen mitzufahren und die Tochter des Besitzers hat mich und Julien tatsächlich auf eine Spritztour durch Phnom Penh mitgenommen und Julien kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Es war schon unglaublich wie arm dieses Land und deren Bewohner sind aber wir haben noch nirgends so viele Luxuswagen umherfahren sehen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Kambodscha riesig und vieles, wenn nicht sogar alles lässt sich hier mit dem nötigen Kleingeld erkaufen. Das haben wir selbst mit ansehen dürfen.

Was haben uns 4 Wochen Kambodscha gekostet?

Wie ich am Anfang schon schrieb, haben wir Mareike und Phillip teilweise eingeladen, deshalb entstanden uns den Monat höhere Kosten, als wir sie sonst gehabt hätten für uns fünf.

Insgesamt haben wir 2.795€ auf den Kopf gehauen. Es war definitiv nicht „unser“ teuerstes Land, wenn ich da an Japan oder Malaysia denke, dennoch dafür, dass Kambodscha nicht sehr weit entwickelt ist, passt es von der Relation her nicht.

Im Einzelnen schlüsseln sich unsere Kosten wie folgt auf:

An Übernachtungskosten hatten wir 800€, wobei wir im Durchschnitt 27€ pro Nacht bezahlt haben

Größtenteils haben wir uns Essentechnisch wieder selbst verpflegen können, dennoch haben wir 730€ für Essen ausgegeben, was eigentlich für vier Erwachsene und drei Kinder human ist.

Für unseren ganzen Transport zahlten wir 290€.

Für die Museen (ohne Kinder) 61€.

Angkor Wat hat uns trotz Sparmaßnahmen 250€ gekostet. In den Anlagen ist es ähnlich wie auf einem Festivalgelände. Auf dem Gelände zahlt man sich dumm und dusselig. In dem Fall ist der Tourist die gemolkene Kuh. Um ein Beispiel zu nennen: Eine Schale mit Reis und Gemüse kostet außerhalb Angkor Wat 0,60$, auf dem Gelände kostet eine viel kleinere Portion gleich 5$.

An sonstigen Ausgaben hatten wir 64€.

Und unser Weiterflug nach Manila hat für beide Segmente 600€ gekostet.

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