Lido in Antonin

Warum geht es eigentlich vom sonnigen Österreich wieder in den Norden. Dabei ist doch die Sonne Italiens so nah. Das Mittelmeer ist in weniger als drei Stunden zu erreichen und die Sonne könnte den ganzen Körper erwärmen. Für uns geht es allerdings in den Norden. Durch Tschechien, vorbei an Prag, reisen wir bis nach Polen. Unser Zielort heisst Campin Lido in Antonin bei Ostrow.
Katrins Verwandtschaft kommt aus Ostrow und ihr Patenkind Anton feiert seine Erstkommunion. Als Patentante will Katrin natürlich nicht fehlen. In Lido in Antonin organisieren wir uns eine eigene Unterkunft in der Nähe der Familie. Unsere nächste CASAMUNDO Unterkunft wartet dann erst im Juni wieder auf uns in Schweden.
Die Anreise

Mal wieder heisst es morgens früh los, Auto tanken, Proviant vorbereiten, packen und dann zehn lange Stunden mit dem Auto fahren. Mittlerweile gibt es beim Packen schon das bevorzugte System und jeder Handgriff sitzt. Das ist dann wohl der Vorteil des vielen Reisens. Ich erinnere mich an meine Arbeitszeit in London. Meinen Handgepäckkoffer für die Kurztrips hatte ich auch immer innerhalb weniger Minuten „geladen“. Die Routine des Reisens.
Beim Reisen haben wir wieder frei Straßen. Es wird uns ein kleiner Stau angezeigt in Polen, der angeblich eine Stunde Verzögerung mit sich bringen soll. Ein kurzer Anruf beim BMW Concierge Service bringt Klarheit und wir bekommen eine kurze Umleitung direkt aufs Navi eingespielt. Wir umfahren den Stau und umgehen wohl auch eine gehörige Portion schlechter Laune von der Rücksitzbank, die sich bei Julien bereits angestaut hatte.

 

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Die Unterkunft

 

Katrin hat eine kleine Hütte auf dem Campingplatz Lido in Antonin gebucht. Zwei Wochen werden wir hier bleiben und eigentlich nur zum Schlafen kurz hier verweilen. Das ist auch gut so. Die „Bruchbuden“ stammen mit Sicherheit noch aus alten Sowjetzeiten und haben schon bessere Tage gesehen. Immerhin wurde das Bad vor circa 15 Jahren mal erneuert und die Matratzen in den Betten sind auch sauber.
Gekocht wird auf einem zweiflammigen Gaskocher. Wir finden 5 Gabeln, 5 Messer und 5 Löffel. Die Löffel sind unterschiedlich groß und alle Besteckstücke haben unterschiedliche Griffe und sind wohl unterschiedlicher Herkunft. Beim Versuch Erdnußmuß zu streichen hat Katrin dann auch gleich mal einen Löffelgriff in der Hand während der Löffel selbst noch im Muß klebt.
Naja, wir zucken mit den Achseln und bereits nach drei Tagen regen wir uns über nichts mehr auf. Wir arrangieren uns mit den Umständen. Wieder einmal erstaunlich zu sehen, wie anpassungsfähig wir Menschen sind und wie unwichtig der richtige Löffelgriff sein kann.

Das Umfeld / Aktivitäten

 

Was die Unterkunft an Erwartungen nicht erfüllt, wird von der Anlage selber bei weitem übertroffen. Die Anlage liegt direkt an einem Badesee und hat einen herrlich breiten Sandstrand. Dieser wird sogar regelmäßig gereinigt.
Ein Steg am See lädt zum Baden ein. Tretboote, ein Segelboot und ein riesiger, moderner Spielplatz runden das Programm am. Julien hat gleich bei der Ankunft den Fussballplatz ins Auge gefasst und jeden Tag wurde mindestens eine Stunde mit mir gekickt. Die Anlage „Lido in Antonin“ ist bestens geeignet für Familien für einen Tagesausflug. Die benachbarte Ponyranch war leider noch nicht in Betrieb.
Die meiste Zeit haben wir mit der Familie verbracht. Katrins Patenkind Anton hatte eingeladen. Die komplette Familie aus Polen und Deutschland ist angereist, um an dieser Feier teilhaben zu können. Wir konnten bei der Vorbereitung unterstützen. Die kurze Anreise vom Campingplatz Lido in Antonin nach Ostrow haben wir fast jeden Tag zurückgelegt. Unser neuer BMW hat bereits nach so wenigen Wochen schon über 5.000 km absolviert.
Die Erstkommunion

 

„Darf es noch ein wenig mehr sein?“ – Die Feier erstreckte sich über zwei Tage und gefühlt 25 Mahlzeiten. Abzulehnen oder abzuwinken schien zwecklos. Der Teller wurde dennoch nachgefüllt. Für uns wurden extra vegetarische Alternativen aufgetischt und es schmeckte grandios. Unser Bauchspeck ist nun wieder sichtbar (besonders meiner [Stefan]) und ich muss wohl mindestens zwei mal Katrins Bootcamp durchlaufen, um wieder im Sommer in meine Badehose zu passen.
Am zweiten Tag ging es in legerer Kleidung an den Strand. Die Sonne hatte sich die ganze Zeit von ihrer besten Seite gezeigt und zur Abkühlung ging es in den Badesee. Julien und Anton waren, wie die letzten Tage üblich, mit dem Fussball auf dem Bolzplatz unterwegs. Mit dem Bluetooth-Lautsprecher ausgestattet dröhnt die Musik über die Anlage und die Jungs knallen sich gegenseitig die Bälle um die Ohren. Katrin hat auf Ihrem Instagram Profil sehr schön einen Beitrag verfasst zur gemeinsamen Sprache der beiden Jungs.
Fazit
3kg mehr auf den Rippen, eine glückliche Familie, einmal falsch Parken in der Innenstadt und viele neue Kleidungsstücke aus dem reichhaltigen Second Hand Angebot der Stadt. Wir haben unsere Akkus mit Familienzeit wieder so richtig aufgeladen. Nebenbei scheint unser Lebensstil auch bei der Verwandschaft nicht nur kritisch gesehen zu werden, sondern die jüngere Generation interessiert sich plötzlich für ein Online Business. Mal schauen, wer im nächsten Jahr den Sprung zum ortsunabhängigen Lebensstil schafft und ebenfalls reisen gehen wird.
Unser Highlight
Kurz und knapp: Wir haben unsere vorher gebuchte Fähre von Gdynia nach Schweden verpasst. Aber dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.
Wir werden bei unserer Europareise freundlicherweise von BMW und CASAMUNDO unterstützt.

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