Mit der Familie durch Myanmar – Familie auf Weltreise

Die meisten kennen Myanmar wahrscheinlich eher noch unter dem Namen Birma oder Burma. Ein südostasiatischer Staat nördlich von Thailand, der erst seit ein paar Jahren seine Grenzen zur Welt geöffnet hat. Ein Traum von Katrin und mir diesem ursprünglichen Land einen Besuch abzustatten und es zusammen mit unseren Kindern zu erkunden.

 

Myanmar = Massentourismus?

 

Der Massentourismus ist hier noch nicht angekommen, welch ein Segen. Unsere Neugierde auf dieses Land war unglaublich groß. Was wird uns dort erwarten? In einem Staat, der erst seit 2011 eine parlamentarische Demokratie hat, nachdem er seit 1962 ausschließlich einer Militärherrschaft unterlag. Es ist ein armes Land, das trotzdem kulturell wahnsinnig viel zu bieten hat und perfekt für Backpacker ist. Ergo ist es auch perfekt für uns.

Unsere Kinder lernen so viel auf unseren Reisen, auch wenn viele der Meinung sind, wir liegen den ganzen Tag nur faul am Strand und lassen uns von der Sonne bräunen. Obwohl das in Myanmar auch möglich ist, zumal die Strände paradiesisch und einfach wunderschön sind.

 

Geschichte hautnah in Myanmar

Wir lernen mit ihnen einfach nicht nur stumpf nach Lehrplan. So lässt sich Geschichte doch am besten live vermitteln. In einem Museum oder einer Kulturstätte zu stehen ist doch weitaus attraktiver, als nur Bilder und Text in einem Buch. Erleben, entdecken und verstehen, Tag für Tag.

Menschlichkeit lernen und auch mit kleinen Dingen glücklich sein. Dass das geht und wie das geht, haben unsere drei schon gelernt – hautnah in Ländern, die noch nicht so von der Konsumwelt getrieben sind und wo es egal ist, wenn man nicht das neueste Smartphone oder die teuersten Markenklamotten hat. Länder, in denen die Kinder froh sind zur Schule gehen zu dürfen und dort Papier und Stift haben, um schreiben zu lernen.

 

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Ein Hoch auf den Dong Mueang Airport (Bangkok) – NICHT

Von Bangkok aus wollten wir als mittlerweile erfahrene Reisende gemütlich in unser nächstes Abenteuer starten. Doch gemütlich war hier gar nichts. Wir haben noch nie so viel Zeit an einem Flughafen gebraucht um an Board zu kommen. Ich kämpfe innerlich mit meinem starken Struktur-Drang. Die Organisation war suboptimal aber das ließ uns unsere Vorfreude auf dieses „neue“ Land nicht nehmen. Jedoch ist der Flughafen in Yangon sehr modern ausgestattet und die Passkontrolle verlief ohne Probleme. Wir konnten also erst einmal aufatmen. Scheinbar war Myanmar gut organisiert, oder?

Kann es wirklich so schwer sein in MYanmar ein Taxi zu finden?

Ein Taxi sollte uns in die Innenstadt zu unserem Gasthaus bringen. Wir haben unsere Hausaufgaben bezüglich der Kosten gemacht und wussten somit, dass der durchschnittliche Preis für diese Fahrt 5 $ sein sollte. Der US-Dollar wird in Myanmar lieber genommen als der einheimische Kyat. Leider hatten wir mit dem Taxifahrer offenbar ein Verständigungsproblem und der Bus, der uns als Ausweichmöglichkeit mit in die Innenstadt nehmen sollte, war maßlos überfüllt. Jedoch, zu unserem Glück sah eine nette einheimische Dame unsere Misere und half uns dabei ein Taxi zu organisieren und handelte ebenfalls einen passablen Preis für die Fahrt heraus.

Erster Tag in Myanmar

Wir starteten unseren ersten Tag in Myanmar mit einem Besuch auf dem nahegelegenen Spielplatz. Er war richtig gut besucht, doch stachen wir als Weiße, mit strohblonden Haaren heraus und wurden im ersten Moment regelrecht angestarrt. Kein Wunder, denn Myanmar ist kein typischer Touristenmagnet. Später, beim Einkaufen, wieder genau das Gleiche: Alle Verkäuferinnen des Geschäfts versammelten sich vor dem Gang, in dem wir gerade waren, beobachteten uns und tuschelten. Ihrem Lächeln nach zu urteilen, schienen sie einfach nur fasziniert von uns zu sein.

Bagan – Zauber der Pagoden

 

Nach drei Tagen im schönen Yangon ging es mit einer zehnstündigen, sehr komfortablen, Busfahrt weiter in die Königsstadt Bagan. Hier haben in den letzten tausenden Jahren mehr als fünfzig Könige über 6000 buddhistische Pagoden erbaut, wovon sage und schreibe noch 2000 erhalten sind. Das faszinierende hier ist, wir haben die Möglichkeit alle Pagoden zu besichtigen ohne Absperrbänder und extra Eintrittsgelder, deshalb zahlt man als Tourist wahrscheinlich beim Eintritt in die Stadt eine Art Kurtaxe. Hierfür hielt der Bus vor der Stadt an einer kleinen Hütte, in der jeder Tourist 25000 Kyat locker machen musste. Das waren für uns fünf 72 €. Ganz schön happig! Es war zwar erst einmal ein kleiner Schock, jedoch im Nachhinein absolut vertretbar. Zahlt man das Geld nicht, wird einem der Eintritt in die Stadt verwehrt.

 

Myanmar – Money Money MONEY

Ein Euro entspricht ca. 1725 Kyat. Da rennt man schon mit einer ordentlichen Stange Geld durch die Gegend. Die Löhne sind sehr, sehr gering in Myanmar. Deshalb sollte man es den Einheimischen gegenüber vermeiden mit großen Scheinen zu zahlen um Eifersucht oder Diebstählen vorzubeugen. Falls man aber am Bankautomat nur große Scheine bekommen hat, sollte man sich diese lieber zum Beispiel in größeren Restaurants klein machen lassen.

Mit der Visa Karte von der DKB* fährt man auf Reisen am besten. Man sollte jedoch beachten, dass man nur maximal 300000 Kyat am Automaten abheben kann. Hört sich sehr viel an, das sind aber lediglich 170 €. Damit kommt man schon gut eine Weile über die Runden. Aufpassen sollte man, wenn man öfter zum Automaten muss, um für einheimische Verhältnisse, sehr große Summen abzuheben. Dazu sollte man im Vorfeld mit seiner Bank sprechen, damit sie einem nicht die Karte sperren, weil sie denken, sie sei entwendet worden.

 

Vom E-Bike zur Pferdekutsche

Die E- Bikes in Myanmar erinnern eher an Motorroller, wie wir sie auch aus Thailand kennen, als an Fahrräder mit Elektromotor. Für 1,50€ den Tag konnten wir mit dem schicken Gefährt auf die Suche einer Unterkunft gehen. Dies erwies sich, trotz Nebensaison, doch als ziemlich schwer. Denn so arm dieses Land auch ist und so günstig das Meiste scheint, die Preise für Unterkünfte stehen in keiner Relation zum Rest. Chinesische und amerikanische Touristen haben Bagan für sich entdeckt und die Hoteliers, mit ihren schicken neuen Häusern, steigen direkt in der preislichen Champions League ein, wenn es um die Preise für ein Zimmer geht.

Im Endeffekt haben wir uns dann in einem Hotel eingenistet, da dies für uns als Familie günstiger war, als ein Hostel, in dem wir pro Bett hätten zahlen müssen. Die Preise stehen leider in überhaupt keinem Verhältnis, zu den in Asien üblichen aber ein wenig feilschen kann einem den ein oder anderen Euro, vor allen in der Nebensaison sparen. Die Zimmer waren wirklich sehr, sehr schön, hatten eine Klimaanlage und ein Frühstücksbuffet gab es auch. Nicht zuletzt war das Hotelpersonal außerordentlich freundlich und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen.

Ballonfahrt zum üppigen Preis in Myanmar

Trotz der kleinen Stolpersteine ist die ehemalige Weltstadt Bagan ein absolutes Must See in Myanmar. Hauptsächlich der unglaublich vielen Pagoden wegen. Wer möchte, kann sich eine frühmorgendliche Fahrt mit dem Heißluftballon gönnen. Eine Fahrt kostet in etwa 300 $ und bietet eine atemberaubende Aussicht über die tausend Jahre alte Kulturstätte Bagan. Der Preis für die Fahrt beinhaltet zudem den Transfer vom Hotel zum Ablageplatz und zurück. Da der Tag sehr früh gestartet werden muss, ist ebenfalls ein kleines Frühstück mit inbegriffen, damit die Fahrt nicht von einem Magengrummeln gestört wird. Wer möchte, für den steht nach der Landung sogar noch Sekt oder Champagner bereit, bevor es, beflügelt von der einzigartigen Aussicht und den mit Abstand besten Sonnenaufgängen, wieder zurück ins Hotel geht.

Wir zogen dann aber doch ganz konventionell mit der Pferdekutsche von Pagode zu Pagode. Alle 2000 erhaltenen haben wir dann nicht geschafft zu erklimmen, aber doch eine ganze Menge, denn sie stehen aneinandergereiht in der Landschaft. Unser Kutschfahrer brachte uns zu den am sehenswertesten, diese konnten wir dann auf eigene Faust erkunden. Hauptsächlich Katrin, Julien und ich. Unsere kleinen Pferdenärrinnen sind meist lieber bei der Kutsche geblieben und haben das Pferd mit Streicheleinheiten verwöhnt. Typisch Mädchen, irgendwie.

Sandsturm Peeling in Myanmar

Später haben wir uns nochmal zwei Elektroroller geliehen um ein neues Intro für unsere Videos bei den Pagoden zu drehen. Plötzlich wurde es wahnsinnig windig und die paar Einheimischen, die unterwegs waren, sind nur gerannt. Wir dachten, wir schaffen es noch zurück in unsere Unterkunft, doch weit gefehlt. Wir mussten sofort unsere Roller stehen lassen und Schutz in einer der Pagoden suchen. Ein heftiger Sandsturm zog binnen Sekunden auf. Aufgrund der Trockenheit und Hitze im Mai und der nur spärlich geteerten Straßen hat der starke Wind die Möglichkeit Massen an Sand aufzuwirbeln und dem ganzen Körper ein schmerzhaftes Peeling zu verpassen. Zieht so ein Sturm auf, muss man unbedingt sofort Schutz suchen um nicht verletzt zu werden. Dreißig Minuten dauerte das Ganze. Dreißig unglaubliche Minuten, denn so etwas haben wir noch nirgends erlebt.

U-Bein Bridge und Inle Lake

Unsere nächsten Ziele gehören mit zu den Top Ten Sehenswürdigkeiten in Myanmar. Für die kommenden sechs Tage verschlug es uns nach Mandeley. Die dreieinhalbstündige Fahrt war ganz entspannt, denn wir haben uns dafür einen „private van“ gebucht. Ein Auto mit Fahrer, der uns von Hotel zu Hotel bringt. Die gleiche Reise mit dem Bus hätte uns genauso viel gekostet. Im Hotel dort hatten wir die Möglichkeit uns Fahrräder auszuleihen und so die Gegend zu erkunden und kleine Einkäufe im nächsten Supermarkt zu erledigen. Etwas Kultur darf bei uns natürlich nicht fehlen, deshalb ging es für uns auf der Ladefläche eines kleinen Lasters zur berühmten U Bein Brigde- der längsten Teakholzbrücke der Welt. Sie sieht ein bisschen aus, wie ein Steg der übers Wasser geht, und eignet sich hervorragend um die Sonnenauf- und Untergänge zu genießen. 

Noch ein toller Ausblick gefällig?

Dann sollte man auf jeden Fall den Mandalay Hill erklimmen. Wie viele Touristen haben wir uns, jedoch der Kinder wegen und weil es unglaublich Heiß war, hochfahren lassen. Dort steht die sogenannte Wunscherfüllungspagode, von deren Terrasse man nicht nur einen wundervollen Ausblick auf die Stadt und Klöster genießen kann, auch kann man dort wunderbar dem romantischen Sonnenuntergang entgegenblicken. Großes Glück für uns, dass dort oben auch einige einheimische Waren verkauft werden, so konnten wir fix ein neues burmesisches Outfit für Julien besorgen, nachdem seine Hose kaputtgegangen war.

Runter geht es bekanntlich immer leichter als hoch, sodass wir die ca. 1700 Stufen zurück zu Fuß gemeistert und unterwegs noch ein paar Katzen streicheln konnten. Direkt nach unserem Besuch in Mandaly ging es weiter zum Inle Lake, welchen man ebenfalls gesehen haben muss. Wir kamen in einem kleinen, rustikalen Familienhotel unter, welches aber sehr gepflegt und sauber war.

 

Beim Schlendern durch den Ort entdeckten wir Pferde auf dem Hof Einheimischer. Da hatten wir das beliebte Thema der Mädels wieder. Sie wollten unbedingt reiten. Katrin, so locker und flockig wie sie ist, ging zu den Eigentümern hinüber und fragte, ob die Mädels reiten dürften. Diese waren etwas irritiert, holten jedoch sofort einen Sattel und es konnte losgehen.

Zwanzig Minuten durften Marie und Mathilda es sich dort oben gut gehen lassen, während Katrin sie an den Zügeln führte. Da es natürlich nicht selbstverständlich ist, fremde Leute einfach seinen Pferden reiten zu lassen, wollte Katrin ihnen unbedingt die kleine Reitstunde bezahlen, worüber sie sich wirklich freuten wenn auch sie nichts dafür verlangt haben.

Der Hot Spring Witz am Inle Lake

Am wohl heißesten Tag entschlossen wir uns blauäugig eine 10km lange Fahrradtour zu einem der Hot Springs zu machen. Ein großer Fehler, wie sich herausstellte. Wir hatten 30 Grad im Schatten und kein Lüftchen. Die Fahrräder, die wir uns wieder leihen konnten, hatten keine Gangschaltung, die Straßen waren äußerst hügelig und wir kommen auf die Idee eine Fahrradtour zu machen. Im Nachhinein witzig, in dem Moment, vor allem für die Kinder viel zu anstrengend. Von der Sicherheit des „Kindersitzes“ wollen wir lieber nicht sprechen.

Die Berge eignen sich sonst super für eine Radtour, doch sollte man auch ein dafür geeignetes Fahrrad nutzen. Nicht nur der Weg dorthin, auch der sagenumwobene „Hot Spring“ war einfach nur ein Reinfall. Kein sprudelnd heißes Wasser, kein Blick auf den Inle Lake. Ein von Menschenhand erschaffener winziger Betonteich mit einer Pfütze drinnen. Ein absolutes „do not go there“!

Magische Momente für die Ewigkeit in Myanmar

Ein Lächeln ins Gesicht zauberte den Kids aber der Besuch des „floating markets“ auf dem Inle Lake. Unsere zwei zwölf- und sechzehn Jahre alten Bootsführer schipperten uns mit dem Langboot über die Seestraßen des Inle Lakes. Wir sahen wie sich Wasserbüffel im See erfrischten und konnten frisches Obst und selbstgemachten Schmuck direkt aus dem Boot kaufen. Die Bootsführer haben alle Abmachungen mit den Händlern an den Ufern. Sie bringen die Touristen zu ihnen und preisen gerade die dortigen Waren hoch an. Hier ist etwas Obacht und gesunder Menschenverstand angebracht, um nicht übers Ohr gehauen zu werden. Leicht vergleichbar mit einer rustikalen Kaffeefahrt.

Bei dieser Tour wurde uns aber wieder die Ursprünglichkeit des Landes verdeutlicht. So sahen wir in einer kleinen Hütte am Ufer, wie die Frauen Webarbeiten durchführten, ganz ohne „Spinning Jenny“ und ein Mann wie er drechselte. Wie vor 100 Jahren. Da haben wir wieder den Lerneffekt für die Kinder. Besonders für Myanmar sind die Einbeinruderer, wohl einzigartige Künstler. Entstanden ist das Rudern mit einem Bein, damit die Fischer beide Hände frei haben, um mit ihren Körben im Wasser zu fischen. Dazu stellen sie sich an den Bug des Bootes und schlingen quasi ihr Bein um das Ruder. Sie haben diese Technik für sich perfektioniert und dient heute vor allem als Touriattraktion.

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

So oder so ähnlich lautet das wohl uns allen bekannte Sprichwort. Zumindest trifft es auf meine Mädels zu. Bei einer 28 km langen Männertour mit Mountainbikes zu einem Weingut, kamen wir an einer Pferdefarm vorbei. Das durften wir Marie und Mathilda auf gar keinen Fall vorenthalten. Sie freuten sich riesig und unser Plan für die nächsten Tage stand fest. Wir wechselten das Hotel und die Mädels konnten drei Tage auf dem Reiterhof genießen. Es war wohl mit Abstand das Highlight der Mädels schlechthin.

Immer noch Reis

Die ethische Vielfalt des Landes spiegelt sich auch hier in puncto Essen wider. Die Einflüsse kommen hauptsächlich aus China, Indien und Thailand. Dementsprechend bildet Reis wieder die typische Grundlage. Oder für die Kinder auch das komplette Gericht, denn „one pot Gerichte“ waren immer noch nicht ihr Ding. Dank unseres tollen Reisebilderwörterbuchs*, hatten wir keinerlei Probleme durch Sprachbarrieren. Einfachen Reis mit Ketchup zu bestellen war easy. Was besonders aufgefallen ist, ganz atypisch für Asien, war die Milde der Speisen. Wir konnten ganz entspannt ein Currygericht bestellen,e Angst zu haben, gleich Feuer spucken zu müssen.

Beachten muss man unbedingt, dass man wirklich nur das bekommt, was man auch bestellt. Es gibt beispielsweise keine extra Gemüsebeilage, wenn man nur gebratenen Tofu mit Reis bestellt. Man bekommt wirklich nur das. Das liegt daran, dass es üblich ist, seine Mahlzeit aus mehreren kleinen Gerichten zusammenzubasteln. Wie fast überall in Asien wird auch hier nicht mit Besteck gegessen, sondern mit der rechten, reinen, Hand. In der Burmesischen Küche ist fast überall Ngapi unverzichtbar, wenn man sich nicht gerade vegan ernährt, wie wir. Ngapi ist eine abscheulich stinkende Fischpaste, die als Grundlage verwendet wird. Neben Fisch und Meeresfrüchten stehen fleischtechnisch Hühnchen und Schwein auf dem Speiseplan. Es ist aber eigentlich überall möglich Tofu anstelle tierischer Produkte zu bekommen. Auch Suppen stehen in Myanmar sehr hoch im Kurs, so ist es nicht wunderlich, dass das Nationalgericht eine Fischsuppe mit Nudeln ist.

Was man unbedingt probieren sollte: ist der „Laphet Thoke“. Ein unglaublich frischer und leckerer Salat aus Teeblättern, gewürzt mit Öl, Knobi, etwas Zitrone und Salz. Ein wahrer Gaumenschmaus, der für die Burmesen ein Zeichen des Friedens ist und symbolisch nach einem Streit zusammen gegessen wird.

Was hat und der Monat gekostet?

Unsere Unterkünfte waren mit 1100 € leider teurer als gedacht, da sie, aus welchen Gründen auch immer, über dem asiatischem Niveau liegen. Gering hingegen vielen unsere Transportkosten aus. Mit 190 € lässt es sich leben. Unsere Verpflegung schlägt mit 780 € zu Buche, wobei wir hier nur zwei Mahlzeiten am Tag für alle zahlen mussten, da in den Hotels das Frühstück im Zimmerpreis inbegriffen war. So kommen wir auf eine Summe von 2070 €. Dennoch muss ich 300 € hinzurechnen. Unsere Visa galten nur für 28 Tage, dementsprechend haben wir nochmal zwei Tage in Bangkok überbrückt.

Auch wenn nicht alles perfekt lief, die Reise war es wert.

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