So verdienen wir online unser Geld!

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Reisen kostet Geld!

Dauerhaftes Reisen kostet demnach dauerhaft Geld. Wenn, wie in unserem Fall, das Ersparte nicht ewig ausreicht, muss eine permanente Einkommensquelle geschaffen werden.  Wie viel das Reisen kosten kann, haben wir hier bereits aufgeschrieben. Wie groß genau das Ersparte sein muss und was eine Weltreise kostet, haben wir hier geschrieben. Das Welt-reisen mit drei Kindern ließ unser Finanzpolster, beim Aufbau unserer Online Selbstständigkeit, ganz schön schmelzen.


Die Welt dreht sich immer schneller...

...und mit ihr auch die Möglichkeiten sich ortsunabhängig Geld zu verdienen. Dank der Digitalisierung wächst die Akzeptanz von Online Dienstleistungen rasant und neue Berufsfelder tun sich auf. Zahlreiche Blogartikel sind bereits verfasst worden und beschreiben in unfassbarer Breite und Tiefe die enorme Vielfalt an Online-Selbstständigkeiten. Hier soll es daher nur um unseren konkreten Weg gehen. Wie wir unser Geld verdienen und wie wir dort hingekommen sind.


Um unseren Lebensstil also zu finanzieren, benötigt es einen konstanten Einkommensstrom, den man sich im Idealfall vor der Reise bereits aufgebaut hat. Wir haben es andersrum gemacht. Das hat unser Familienleben, unser Nervenkostüm und auch die Reisekasse arg belastet. Zum Glück hat es sich bewährt an diesem Weg festzuhalten, unser Ziel klar zu manifestieren und einfach auch mal eine Nacht lang durchzuarbeiten. Vielleicht haben uns auch gerade die frischen Eindrücke des Reiselebens im ersten Jahr dazu gebracht uns zu entscheiden uns online etwas aufbauen zu wollen.


Keine Idee

Womit macht man sich denn nun im Internet selbstständig? Es gibt doch schon alles. Viele Nächte vergingen und wir hatten absolut keine Idee in Aussicht. Wir wollten unbedingt etwas Einzigartiges und neues schaffen. Dann mal eine Plattform für x, y oder z. Egal was uns durch den Kopf schoss - wir trauten es uns nicht zu, oder hatten nicht das notwendige Wissen. Und wer kann eigentlich beurteilen, ob unsere Idee dann ein grandioses Potenzial hat oder der garantierte Reinfall. Uns fehlte es an Erfahrung und Netzwerk.

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Unsere Reiseausrüstung

Die erste Idee

Dann der Entschluss einfach das zu tun was ich bereits zuvor im „Offline“-Leben gemacht habe - nur eben online. Aber wie digitalisiert man den Ankauf und Verkauf von Sammlermünzen? Wir haben es bis heute nicht gelöst und das war auch sicherlich gut so. Wir haben viel Lehrgeld bezahlt in Google und Facebook Werbung und eine erste Webseite aufgebaut. Die Seite ist glücklicherweise heute nicht mehr online und die 35 Webseitenbesucher stehen in keinem Verhältnis zu dem damals eingesetzten Werbebudget von 500 Euro. Die Idee wurde schnellstens begraben und das war auch die beste Entscheidung aber dennoch ein Teil des Lernprozesses, der uns heute dahin gebracht hat, wo wir jetzt stehen.


Die zweite Idee

Nachdem mein Berufszweig nicht den erhofften Finanzregen gebracht hat (damals haben wir tatsächlich davon geträumt über Nacht mit einer Idee reich zu werden), haben wir es logischerweise mit Katrins Berufsfeld versucht. Die Idee ihre Expertise als Physiotherapeutin, Personal Trainerin und Mutter dreier Kinder in Sportkursen online anzubieten war damals nicht komplett neu. Es gab bereits viele Anbieter auf dem Markt und genau das hat uns auch geholfen. Freeletics und andere Sport Apps haben mit massiven Werbebudgets bereits dafür gesorgt, dass in den Köpfen der Klienten ein Bewusstsein für Online Sport geschaffen wurde.


Die Vorteile liegen klar auf der Hand

Im Gegensatz zum Versuch mit den Sammlermünzen, müssen wir nicht erst den Markt davon überzeugen, dass es auch online funktioniert, sondern andere online Markt-Player haben im Sportsegment bereits für eine breite Akzeptanz gesorgt. Vom Gedanken einen Markt nicht zu 100 % allein zu beherrschen, haben wir uns dann innerlich verabschiedet. Zum Glück. Es fehlte eine klare Positionierung beim ersten Aufbau von Katrin Fit. Stehen wir für Powersport oder ruhige Atemübungen, arbeiten wir mit 18-24-jährigen Interessenten oder mit der Zielgruppe 50+? Fragen über Fragen, die wir unterwegs lösen durften.

Hunderte Fragen und Verunsicherungen haben uns mittlerweile nach drei Jahren Erfahrung in eine Top Positionierung, eine kleine Nische aber eine für uns perfekte Zielgruppe, positioniert.


Achtung Schlafentzug

Nachdem nun fest stand, was wir machen wollen und mit welcher Zielgruppe wir arbeiten wollten, musste alles technisch umgesetzt werden. Wer sich heute entscheidet mit Katrin „Sport“ zu machen, bekommt den Zugang zum geschützten Mitgliederbereich auf der Webseite und hat Zugriff auf zahlreiche Sportvideos, die jederzeit abrufbar sind. Ergänzt wird das ganze durch eine strikte Ernährung, die passend für die Zielgruppe die gewünschten Resultate (Gewichtsverlust oder Ernährungsumstellung) erreichen.

In Kombination mit der unverwechselbaren Energie und Motivation von Katrin haben bereits über 100 Frauen durch den Inner Circle eine Lebensveränderung erfahren.

Die Technik-Blockade

Es galt also die Webseite aufzubauen. Ein Angebot zur Erstellung der Webseite durch einen externen Dienstleister in Höhe von 2.000 € haben wir damals ausgeschlagen. Es erschien uns zu hoch und wir entschieden uns alles allein aufzubauen. Wieder so ein Learning für uns. 2.000 € war im Nachhinein betrachtet ein klasse Angebot und wir hätten es damals mal besser angenommen. Vom Design, der technischen Integration bis hin zur verlorenen Zeit, hätte sich das Investment sofort gelohnt. Und es war ein echter Freundschaftspreis. Hätte, hätte Fahrradkette….


Viele Nachtschichten und YouTube Tutorials später...

...stand die erste Seite und es galt sich ein Feedback einzuholen. Mein bester Freund André, IT Kaufmann und leidenschaftlicher Designer, wurde um Rat gebeten. Um es kurzzuhalten: Es war vernichtend ehrlich und zeitgleich der Start eines unzertrennlichen Dreierteams.


Andre ist seither für die Technik und das Design verantwortlich und wir können uns auf die Kernkompetenzen „Sport und Motivation“ (Katrin) und Marketing und Netzwerken (Stefan) konzentrieren. Damit kam so richtig Schwung in die Kiste. Die Videos wurden aufgezeichnet, die Seite entstand und alles fügte sich zu einem Kunstwerk zusammen. Die ersten Sportvideos zeichnete Katrin mit den übelsten Windgeräuschen in Borneo am Strand auf. Unser mittlerweile halb defekte YouTube Kamera stand dabei auf einer Mülltonne, weil wir schlichtweg kein Stativ hatten und die Videos erhielten mit iMovie ihren „Feinschliff“.


Der Kontostand kennt nur eine Richtung

Während wir verzweifelt auf die ersten Klienten warteten, kannte unser Kontostand nur eine Richtung. Unser Erspartes schmolz wie ein Eisberg in der glühenden Mittagshitze der Sahara. Mit drei Kindern um die Welt zu reisen kostet Geld. Trotz aller Anstrengungen unsere Reisekosten zu minimieren wurde es irgendwann mal „kurz vor knapp“.


Wenn du wirklich jeden erdenklichen Fehler begehst

Jeder Fehler musste teuer bezahlt werden. Die anfänglich falsche Facebook Werbung und die falschen Tools und Plugins für die Webseite schlugen ordentlich zu Buche. Wir hatten keine Strategie, keinen Marketingplan und wussten oftmals nicht, wie wir uns strukturieren sollten. Der Aufbau der Online Selbstständigkeit hat unser Ehe- und Familienleben auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Nicht selten haben finanzielle Sorgen zu angespannten Gesprächen am Abend geführt. Das Gefühl des schwindenden Vertrauens in die „sichere“ Marketingstrategie wurde größer und die Zündschnur bei unserer Geduld immer kürzer.


Licht am Ende des Tunnels

Dann kam der große Tage. Wir wussten natürlich nicht, dass er kommen würde. Aber der erste Verkauf wurde getätigt. Nachdem zahlreiche Gebühren für den Zahlungsanbieter abgezogen wurden, stand zwar unter dem Strich immer noch eine rote Zahl. Das Gefühl des ersten Online verdienten „Euros“ ist unbezahlbar. Beflügelnd liefen wir an den Strand und feierten unseren Erfolg. Wer jemals in den Genuss gekommen ist, den ersten Euro online verdienen zu können, der kann diesen ganz besonderen Moment der Freude nachempfinden. Monate voller Rückschläge lagen hinter uns und leider auch noch vor uns.


Der Kopf und das Umfeld müssen mitspielen

Es folgten viele weitere Rückschläge, die wir meistern mussten und das Leben scheint auch heute noch ständig neue Herausforderungen für uns parat zu haben. Sei es der „liebe“ Datenschutz mit all seinen uneinheitlichen Facetten oder der Aufbau des Teams. Eine App für Katrin-Fit ist ebenfalls in Planung und bringt uns neue Herausforderungen.


Wird es reichen?

Wir durften wachsen, uns ein neues Netzwerk aufbauen und unserer Leidenschaft nachgehen. Nach etwas über einem Jahr konnten wir den Negativtrend auf unserem Konto stoppen. Ein weiteres Jahr später sogar umkehren. Es reicht zum Reisen und noch für die Altersvorsorge. Im dritten Jahr schon für ein kleines Team. Der konstante Einkommensfluss aus unserer Online Selbstständigkeit ist ausreichend und wir haben uns ein eigenes erfolgreiches Online Business Modell mit gelungener Strategie erstellt.


Zeit zum Reisen, Zeit für die Familie

Wir sind gereift, haben uns verändert und geben mittlerweile unsere Erfahrung weiter. Nicht jeder möchte diese emotionalen Hochs und Tiefs oder gar kritische Familienmomente durchleben. Mit André und unseren Freunden, der Familie Horlacher haben wir ein weiteres Beispiel für ein funktionierenden Online Kurs. Larissa arbeitet als Hebamme und hat ihren Beruf ebenfalls digitalisiert. Dieses Wissen geben wir mit unserem gemeinsamen Unternehmen „Focus on Family“ weiter. Wir haben eine Plattform geschaffen, Familien zu inspirieren ebenfalls alternative Wege zu gehen und ihr Einkommen in Zukunft, bei deutlich geringerem Zeitaufwand online zu verdienen. Zeit die lieber zum Reisen, für die Familie oder die eigenen Bedürfnisse genutzt werden kann.


Das Internet macht es möglich. Sich in der Vielfalt der Strategien und Möglichkeiten zu verlieren ist leicht. Standhaft zu bleiben, wenn die Tränen kullern und sich Hilfe zu holen, wenn es schneller gehen soll, waren am Ende der Entwicklung die gewinnbringenden Faktoren zum Durchbruch. Aber es lohnt sich. Geh deinen eigenen Weg!